
"GROZNY"

Die "GROZNY" wurde am 23. Februar 1960 in Leningrad mit der Baunummer 780 auf Kiel gelegt und lief am 26. März 1960 vom Stapel. Sie leistete ihren Dienst in der Baltischen Flotte und wurde 1991 außer Dienst gestellt und 1993 abgebrochen. "GROZNY" war das Leitschiff der Lenkwaffenkreuzer der sowjetischen Marine Projekt 58 KYNDA-KLASSE. Ursprünglich als Zerstörer bezeichnet, wurde das Schiff am 29. September 1962 in einen Kreuzer umklassifiziert. "GROZNY" wurde am 26. März 1961 vom Stapel gelassen und zunächst in die Nordflotte aufgenommen. Nach Besuchen von Generalsekretär Nikita Chruschtschow und Admiral Sergei Gorschkow am 4. Mai 1962 unternahm das Schiff Tests, die am 22. Juli mit dem erfolgreichen Start von zwei P-35-Raketen vor Chruschtschow gipfelten. Das Schiff führte 1966 die erste erfolgreiche Decklandung und den ersten Start des Mittelkurslenkungsabkömmlings der Kamov Ka-25 durch und wurde am 5. Oktober desselben Jahres in die Schwarzmeerflotte übernommen. Das Schiff wurde weltweit eingesetzt und besuchte unter anderem Varna (Bulgarien) im August 1967, Tartus (Syrien) im Jahr 1968, Havanna (Kuba) im Juni 1969, Fort-de-France (Martinique) im August 1969, Split (Jugoslawien) und Alexandria (Ägypten) im Jahr 1972, Casablanca (Marokko) im April 1972, Marseille (Frankreich) im Juli 1973, Tobruk (Libyen) im November 1985, Rostock (DDR) im Juli 1987 und Stettin (Polen) im Juli 1988. "GROZNY" nahm im März 1984 an der Übung "Atlantika-84" in der Barentssee und der Norwegischen See teil und verfolgte im Rahmen von Operationen im Mittelmeer zwischen dem 9. August 1985 und 4. Februar 1986.




